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Wasser, Boden, Luft werden mit zunehmender Bevölkerungsdichte immer kostbarer. Umweltingenieurinnen und -ingenieure helfen mit, diese lebensnotwendigen Ressourcen nachhaltig zu nutzen, zu erhalten und, wo nötig, zu rehabilitieren. Oft haftet der Technik der Ruf an, dass sie sich auf die Umwelt vor allem negativ auswirkt. Doch sind es Menschen, die Technik falsch oder verantwortungslos einsetzen, welche Umweltschäden verursachen - nicht die Technik an sich. Mit einfachen technischen Lösungen, wird heute daran gearbeitet, Umweltschäden zu vermeiden, Materialien zu reziklieren, Rohstoffe sinnvoll einzusetzen und Lösungen zu finden, um Umweltschäden zu minimieren oder zu beheben.
Im Umweltbereich erarbeiten Ingenieure und Ingenieurinnen naturwissenschaftlich und verfahrenstechnisch fundierte Lösungen für eine effiziente und nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung. Dabei arbeiten Umweltingenieure eng mit Bau-, Maschinen- und Elektroingenieuren sowie mit Ökonomen und Sozialwissenschaftern zusammen. Sie haben ihre wichtigsten Arbeitsgebiete in der Wasserwirtschaft, dem Gewässerschutz, der Wasserversorgung und Abwasserreinigung, der Recycling- und Entsorgungstechnik, dem Bodenschutz, der Luftreinhaltung und dem Lärmschutz. Sie arbeiten in Ingenieurbüros, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, in der öffentlichen Verwaltung und in Forschungsinstituten.
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