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Die Menschen werden immer gesünder und in vielen Ländern auch immer älter. Wesentlich dazu beigetragen hat der enorme medizinische Fortschritt, der auch auf technische Innovationen zurückzuführen ist. Das heutige Bild der Medizin wird geprägt von technischen Geräten, die neuste physikalische Prinzipien nutzen: Mikrosysteme übernehmen lebenswichtige Funktionen, Laser dienen als Allzweckwerkzeuge für Diagnose und Therapie, ferngesteuerte miniaturisierte Operationsbestecke erlauben die Trennung von Operationssaal und Arzt. Die Medizintechnik stellt die Verbindung zwischen der Medizin und den Ingenieurwissenschaften her. Sie gründet traditionell auf der Feinwerktechnik und der Optik. Mittlerweile sind Elektronik, Sensorik, Informatik, Werkstoffwissenschaften, Ergonomie und Industriedesign hinzugekommen. Anwendungsfelder der Medizintechnik sind die Diagnostik (Blutdruckmessgeräte, EKG-Geräte, Röntgen- und Ultraschallgeräte etc.), die Therapie (Chirurgieinstrumente, Instrumente für die minimalinvasive Chirurgie, Operationsmikroskope etc.) oder die Rehabilitation (Implantate, Herzschrittmacher, implantierbare Hörhilfen, Prothesen etc.). IngenieurInnen der Medizintechnik sind in Industriefirmen, in Krankenhäusern, im medizintechnischen Handel und in Ingenieurbüros im Einsatz. Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit liegen in der Forschung und Entwicklung, der Konstruktion, der Fertigung, im Produktmanagement, im Vertrieb sowie in der Prüfung bzw. Wartung medizintechnischer Geräte.
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