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Banken und Versicherungen sind aus unserem heutigen Wirtschaftssystem nicht mehr weg zu denken. Banken stellen der Wirtschaft Mittel für die Finanzierung ihrer Entwicklung gegen Entgelt zur Verfügung, Versicherungen spielen bei der Minderung von finanziellen Risiken eine zentrale Rolle. Um ihre Aufgaben erfolgreich realisieren zu können, beschäftigen Unternehmen der Finanzbranche neben Ökonomen, Juristen, Bank- und Versicherungsfachleuten auch IngenieurInnen aller Fachrichtungen: Informatikerinnen sorgen z.B. dafür, dass jene Anwendungen vorhanden sind, die einen reibungslosen Geschäftsablauf sicherstellen, sie integrieren unterschiedliche Softwareapplikationen und bemühen sich darum, dass die Systeme sicher sind. Elektroingenieure kümmern sich z.B. um die zuverlässige Verarbeitung und Übertragung von Informationen - dem wichtigsten Kapital von Banken und Versicherungen - oder zeichnen für die Instandhaltung und den Betrieb von Anlagen verantwortlich. BauingenieurInnen wirken einerseits bei der Planung und Verwaltung von Bank- und Versicherungs-Gebäuden mit oder klären vor Ort ab, welche Risiken mit dem Bau grosser Bauwerke, z.B. einem Tunnel oder einem Wasserkraftwerk, verbunden sind. Erst auf Grund ihrer Expertise ist es Versicherungen möglich, eine Police zu erstellen.
Das Tätigkeitsfeld für IngenieurInnen im Finanzbereich ist vielfältig. Sie befinden sich an der Schnittstelle zwischen Technik und Finanzsektor. Wirtschaftliches Know-how und Interesse für die Besonderheiten dieser Branche sind eine Voraussetzung für eine attraktive Laufbahnentwicklung.
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